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Blablubbbla
<3
Aus dem Leben einer Wolke

Trag' mich hinfort du lieber Wind!
Zeig mir die Stelle,wo ich wieder Sonne find'.
Du brachtest mich Tag für Tag an einen neuen Ort,
doch der Zauber ist allmählich fort.

Will viel lieber an einem Ort verweilen,
und mein Erlebtes mit anderen teilen.
Will zeigen, dass auch ich jemand bin,
ich nehm alles nicht länger so hin.

Zeig mir die Stelle, wo es auch mal düster ist,
man die Sonne aber nicht lange vermisst.
Alles was ich will ist ein Platz im Leben haben,
und nicht nur täglich Verantwortung auf mir tragen.

Ich will öfters mal meinen harten Kern zeigen
und sehen wie die Menschen ihre Köpfe neigen.
Keiner weiß wie es ist, fast nichts zu sein,
es ist traurig...düster und man ist furchtbar allein!

9.4.08 21:40


Allein

Manchmal will man alleine sein.
Manchmal, wenn einfach nichts mehr geht
und man sich fragt, was falsch gelaufen ist.
Dann wünscht man sich, allein zu sein.

Auch ich will alleine sein im Moment,
denn ich brauche meine Zeit um alleine
damit klar zu kommen.
Damit, dass ich nun alleine bin.

Ich alleine leide darunter,
und wenn mir niemand das Leid abnehmen kann,
leide ich lieber allein.
Denn wenn ich alleine leide,
kann niemand mein Leid sehen.

9.4.08 21:35


Sag mir nicht...

Sag mir nicht ,
dass du nur den Hauch einer Ahnung hast,
wie es mir g eht.
Wenn du noch nie gefühlt hast,was wahre Liebe heißt.


Sag mir nicht,
dass alles gut wird....irgendwann.
Wenn du nicht weiß,wann irgendwann sein wird
und ob es dieses irgendwann überhaupt gibt.

Sag mir nicht,

dass es dir Leid tut.
Wenn du weißt,dass ich oft nicht wollte,
dass du etwas tust.

Sag mir nicht,
ich wäre egozentrisch.
Wenn ich wenigstens ehrlich bin.

Sag mir nicht,
dass du dich aus
meinem Leben heraus hälst,
wenn es nicht für lange ist.

 

 

 

9.4.08 21:32


26.3.08 20:48


Stadtmensch Teil V

Im Odenwald gefiel es ihr sehr gut,

ihre Augen leuchteten wie eine Glut,

als sie eines Tages, ja es ist wahr.

Im Wald einen Fliegenpilz sah.

So etwas Schönes hatte sie noch nie gesehen,

doch aus Angst musste sie erst noch mal zurück ins Haus gehen.

Im Haus stand sie dann vor dem Schrank,

sie zog einen Taucheranzug an, weil sie dachte sie ertrank.

Nun stand sie da, im Wald mit Taucheranzug

und hielt Ausschau nach dem Rot weißen Hut.

Als sie sich zur Seite drehte, sah sie keinen Pilz sondern Knuth.

Diese lehnte an einer Efeuranke

„Zu Hause!!“ war Frau Meiers erster Gedanke.

Hatte sie doch glatt vergessen,

ihren tollen Lebkuchen auf zu Essen.

So ließ sie den Fliegenpilz links liegen,

wollte zurück, vergaß aber wo abzubiegen.

Und wieder war sie auf dem Land,

stand alle mitten im Wald.

Wusste weder vor, noch zurück,

wieder mal bewiese, Stadtmenschen sind verrückt.

 

26.3.08 00:33


Stadtmensch Teil IV

An dem neuen Ziel angekommen,

kommt ihr jemand entgegen, der aussieht als hätte er nen Berg erklommen.

„Meine Liebe Dame, ich bin Skifahrer hier,

und ein richtiger Kavalier,

da ich weiß, dass sie ein Stadtmensch sind,

würde ich sagen, sie gehen hier weg und zwar geschwinnt.

Denn für Stadtmenschen so wie sie,

ist das hier alles andere als Harmonie.

Fahren sie doch lieber in den Odenwald,

dort ist es nicht all zu kalt.

Besser als hier ist es auf jeden Fall,

bauen sie aber bloß keinen Unfall.“

Frau Meier verstand nicht recht,

was ihr eine Reise in den Odenwald brecht

Sie gedachte ¼ Jahr dort zu bleiben,

und vielleicht zu lernen wie man die lila Kühe muss treiben.

Auch erhoffte sie sich dort zu sehen,

wie Männer auf Milchtütenjagt gehen.

 

Kann nur der Landmensch ganz allein,

mutig und gebildet sein?

26.3.08 00:32


Stadtmensch Teil III

Bei ihrer Tante auf dem Land,

war Frau Meier wohl bekannt,

dank der Tragödie von vergangen Jahr,

damals bestand laut Frau Meier für sie Lebensgefahr.

Es war im Winter, es hatte Schnee,

bis dahin war alles noch okay.

Frau Meier war schon länger zu besuch,

und sprach beim Muhen der Kühe jedes Mal von einem Attentatsversuch.

Eines Abends war Frau Meier mal im Stall,

viele sagen dies war einfach ein Unfall,

auf jedenfall, dass ist klar,

Frau Meier, ja sie war da.

Und sie konnte auch so schnell nicht weg.

Denn ihr Stiefelabsatz steckte im Dreck.

Sie schrie um Hilfe doch vergebens,

sie dachte schon an das Ende ihres Lebens.

Doch auf eine der einfachsten Ideen

nämlich einfach ohne Stiefel weiter zu gehn.

Kam Frau Meier natürlich nicht,

so sagte sie nichts und wartete bis zum Morgenlicht.

Am Morgen kam dann die Rettung,

Frau Meier verlangte sofort Abfindung.

Doch alle hielten sie nur für verrückt,

Ihre Tante hatte ihr nur eine Karte in die Hand gedrückt,

gesagt, Tschüss Viel Spaß bis nächsten Jahr,

pass auf dich auf, dort ist Absturzgefahr.

 

Kann nur der Landmensch ganz allein,

mutig und gebildet sein?

26.3.08 00:32


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